Portrait / Geschichte

Silex
"Lampebrg", Bezirk Waldenburg: 522 m ü.M., Koordinaten: 47'' 26' n. Br. und 7'' 46' ö. L. Fläche: 4km2 Wohngemeinde und Bauerndorf auf einer Hochebene zwischen den Frenkentälern mit 497 Einwohner (31. Dezember 2005).
Wappen
Seit 1929. Eine silberne Pflugschar auf rotem Grund. Die Tradition spricht von der Pflugschar als Sinnbild der Gemeinde. Flagge: rotweiss.
Ortsgeschichte
Das Dorf Lampenberg ist eine alemannische Spätsiedlung (6.-7. Jahrhundert) "Berg des Lantbert oder Lampert." Vorher bestand in der Nähe auf der heute bewaldeten Höhe westlich des Hofes "Tal" ein römischer Hof, von dem 1936 und 1952 Geschirrscherben gefunden wurden. Auch heute noch deuten Flurnamen wie "Gampelen" (campana) darauf hin.
1226 wird Lampenberc erstmals schriftlich erwähnt. Die Namen auf -berg gehören einer späteren alemannischen Siedlungsepoche an. Erst im Jahre 1989 wurden im Waldgebiet Stälzler Spuren eines jungsteinzeitlichen Silex-Bergwerkes entdeckt. Im 13. Jahrhundert schenkten die Froburger als Herren des Dorfes mehrere Güter dem Kloster Schöntal. Auch ihr Dienstmannengeschlecht, die Edlen von Lampenberg, machte dem Kloster Schenkungen. Im Jahre 1400 kam Lampenberg mit dem Waldenburger Amt an die Stadt Basel. Lampenberg hatte im Mittelalter eine der heiligen Verena geweihte Kapelle, die 1532 in ein Wohnhaus umgewandelt wurde.